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Energieaufwand und Kosten sind zu optimieren WB. Es steht ausser Zweifel, dass unsere Winterdestinationen ihre Pisten immer mehr technisch beschneien. Beschneiungsanlagen für die Qualitätsoptimierung und Gewährleistung der Sicherheit des Pistenangebots sind heutzutage ein Muss. Kaum ein Ort kann auf die technische Beschneiung verzichten, weil unsere Gäste auch bei Fehlen des natürlichen Schnees ein optimales Pistenangebot verlangen. Die wachsende Akzeptanz gegenüber der technischen Beschneiung ist inzwischen unbestritten. Die Schneesicherheit wird aber vom Gast vermehrt als selbstverständliches Grundangebot vorausgesetzt.
Die technische Beschneiung der Skipisten hat auch in der Schweiz einen Stand erreicht, bei dem Energieaufwand und Kosten optimiert werden müssen. Dazu haben die beiden Verbände Seilbahnen Schweiz (SBS) und Vereinigung Technisches Kader Schweizer Seilbahnen (VTK) vergangene Woche ein Seminar für Beschneiungsfachleute durchgeführt.
25 Teilnehmer aus allen Landesteilen 25 Beschneiungsprofis besuchten vom 30. September bis am 2. Oktober im Ausbildungszentrum SBS in Meiringen das erste schweizerische Seminar zur „Optimierung der technischen Beschneiung“. Von ausgewiesenen Experten erhielten sie vertiefte Informationen über Pumpen- und Antriebstechnik, über die Schneigeräte und physikalischen Tatsachen. Man sprach über Drucklufterzeugung genauso wie über Ökologie und die Einsparung elektrischer Energie. Auch das Thema Unfallverhütung und Sicherheit stand auf dem Programm. Das Seminar war ausserdem eine Plattform, bei der das enorme Wissen und die jahrelangen Erfahrungen der Teilnehmer eingebracht und ausgetauscht werden konnten. Bereits vor dem Seminar hatten sich die Teilnehmer intensiv mit der Materie auseinandergesetzt und an die Kursreferenten interessante Fragen formuliert.
Beim dreitägigen Seminar stand nicht die ausgeteilte Menge an Papier im Vordergrund, sondern das spezielle Wissen und Können, das jeder Teilnehmer für seine Unternehmung hereinholen konnte. Obwohl die Beschneiungskriterien in den Regionen sehr unterschiedlich sind, ergaben die erarbeiteten Resultate eine für alle gültige Checkliste zur Optimierung der technischen Beschneiung.
Teilnehmer aus dem Berner Oberland: Beat Allenbach und Markus Hostettler, Bergbahnen Adelboden AG; Peter Bühler und Heinz von Allmen, Schilthornbahn AG; Christian Jossi, Firstbahn AG; Peter Jungen, Gstaad 3000; Werner Lengacher, Gondelbahn Grindelwald-Männlichen; Walter Reichenbach, Bergbahnen Destination Gstaad AG; Heinz Zenger, Bergbahnen Meiringen-Hasliberg AG
Teilnehmer aus Graubünden: Balzer Arpagaus, Weisse Arena Bergbahnen AG; Alois Bissig, Martin Cola, Alex Elkuch, Sebastian Killing, alle Lenzerheide Bergbahnen AG; Walter Erni, und Chasper Planta, Bergbahnen Motta Naluns Scuol-Ftan-Sent AG; Bruno Wanner, Bergbahnen ENGADIN St. Moritz AG; Christian Wittwer, Corvatsch AG
Teilnehmer aus dem Kanton Wallis: Hans-Uli Eggs, Sportbahnen Bellwald/Goms AG; Markus Frunz, Saas-Fee Bergbahnen AG; Reinhard Schmid, Belalp Bahnen AG; Nathanael Senn, Zermatt Bergbahnen AG; Valentin Wyrsch, Bettmeralp Bahnen AG
Teilnehmer aus der Zentralschweiz: Martin Michel, Sportbahnen Melchsee-Frutt; Roger Russi, Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG
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