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Wattwil, 25. Oktober 2007. Der Klimawandel ist heute eine unbestrittene Tatsache. Der Verband Seilbahnen Schweiz setzte sich anlässlich seiner Generalversammlung in Wattwil mit den Folgen für die Branche auseinander. Eine Studie von ETH und Universität Zürich zeigt, dass die Seilbahnen den Klimawandel als Herausforderung wie auch als Chance sehen.
85 Prozent des Umsatzes erwirtschaften die Schweizer Seilbahnunternehmen im Wintertourismus. Der Klimawandel stellt deshalb in den nächsten Jahrzehnten eine klare Herausforderung für die Seilbahnen dar. Doch die Branche hat bereits gehandelt: Die Hälfte aller Seilbahnunternehmen hat den Klimawandel bereits in den letzten fünf Jahren in die strategische Planung einbezogen. Dies zeigt eine Studie der ETH und der Universität Zürich, für die 160 Seilbahnunternehmen befragt wurden.
Für vier von fünf Unternehmen wird der Klimawandel künftig fester Bestandteil der Geschäftsstrategie. Dies bedeutet unter anderem, dass Bergbahnen ihr Sommerangebot ausbauen, beispielsweise mit Themenwanderungen für Familien oder Hochseilparks. Grosse Unternehmen investieren weiterhin in den Wintersport, indem sie ihre Beschneiungsanlagen ausbauen, um die Schneesicherheit zu erhöhen. Ausserdem veranstalten sie vermehrt schneeunabhängige Events.
Der vollständige Rückzug aus dem Schneesport ist nur für 15% der kleineren Unternehmen eine Option. Sie erwägen, sich künftig voll auf die längere Sommersaison zu konzentrieren. „Die Seilbahnbranche geht mit gelassener Sachlichkeit, aber ernsthaft an das Thema heran“, war das Fazit von Präsident Hans Höhener anlässlich der Generalversammlung von Seilbahnen Schweiz. „Für sie ist der Klimawandel Herausforderung und Chance zugleich.“
Weitere Informationen: Renate Schoch, Mediensprecherin, 079 218 71 40
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