Seilbahnen Schweiz zum bisherigen Saisonverlauf
Die Schweizer Seilbahnbranche kann mit den Sportferien-Monaten Februar und März insgesamt zufrieden sein. Diese beiden Monate, welche aufgrund der jährlichen Verschiebung der Sportwochen zusammen betrachtet werden müssen, waren insgesamt erfreulicher als im Vorjahr. Im bisherigen Verlauf der Wintersaison bis und mit Ende März haben die Voralpengebiete vom vielen Schnee profitiert, während die höher gelegenen Destinationen in den Alpen teils beträchtliche Einbussen im Vergleich zum schneearmen Winter 20010/11 hinnehmen müssen. Zahlreiche Skigebiete sind noch bis weit in den Mai hinein offen.
Während der diesjährige Februar infolge der vermehrt in den Februar hineinverschobenen Sportwochen 22.2% mehr Umsatz generierte als der Februar 2011, war der März 2012 lediglich 10% tiefer als im Vorjahr. Ermöglicht wurde diese Entwicklung durch die noch immer fabelhaften Schneebedingungen in den Schweizer Skigebieten. Bis und mit Ende März weist nun die Zwischenbilanz der bisherigen Wintersaison - bei der kumulierten Gästezahl - ein Minus von 5.5% und - beim kumulierten Transportumsatz – einen Rückgang von 1.6% zur Vorjahresperiode aus. Die Rückgänge aus den Monaten November bis Januar konnten nicht ganz kompensiert werden.
Vom vielen Schnee profitiert haben die Voralpengebiete, während einige höher gelegene Destinationen in den Alpen teils beträchtliche Einbussen im Vergleich zum schneearmen Winter 20010/11 hinnehmen müssen. Die bisherige Wintersaison ist geprägt von viel Schnee, treuen Schweizer Gästen und einem Wechselspiel zwischen Rekordfrequenzen mit perfekten Bedingungen und Stillstandtagen aufgrund turbulenten Witterungsbedingungen. Neben den wechselkursbedingten Auswirkungen bei den Übernachtungsgästen aus dem Euroraum haben diese Witterungsbedingungen mit den turbulenten Neujahrstagen und der Kälteperiode im Februar ein besseres Resultat verhindert.
Der Saisonzwischenstand zeigt jedoch regional ein sehr unterschiedliches Bild. Während viele der grossen alpinen Skiregionen trotz gutem Februar Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr ausweisen, liegen die Umsätze in der Ostschweiz und den Freiburger und Waadtländer Alpen sogar über der Vorsaisonperiode. Hier spielte diesen Winter der Effekt, dass bei guten Schneebedingungen bis ins Mittelland hinunter Tagesgäste aus dem Unterland gelegentlich näher gelegene Skigebiete anstelle der Hochalpinen wählten. In der Westschweiz konnten einige Bahnen von ihren Investitionen in neue Bahnanlagen profitieren. Insbesondere in Gebieten ohne technische Beschneiung sind die saisonalen Schwankungen zwischen schneearmen und schneereichen Saisons sehr gross.
Weitere Informationen: Roman Weissen, Medienstelle Seilbahnen Schweiz Telefon: 031 359 23 14, Mobile: 079 239 41 00
Monitoring März 2012
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